
Das Beste, was ich seit langem gehört habe - Diese Musik ist das Beste, was ich an Blues-Rock seit langem gehört habe und ich höre wirklich viel. Der Gesang ist klasse, die Kompositionen im Rahmen des Blues anspruchsvoll und das Gitarrenspiel virtuos. Es macht wirklich Spaß, diesem Mann zuzuhören. Dass man in diesem Genre noch eine Überraschung erleben kann, hätte ich nicht gedacht und ich bin ausgesprochen positiv überrascht.
the living blues - Joe Bonamassa hält die Fahne des Blues hoch, die leider ein Jonny Lang (fast) fallengelassen hat. Apropos Jonny Lang - LIE TO ME ist für mich das beste Blues Album der letzten 10 Jahre, so lange ist es schon her, dass diese Scheibe erschienen ist. Joe Bonamassa erinnert teilweise daran, ab und zu hört man sogar den guten alten Alvin Lee durch, doch irgendetwas fehlt: Die Eigenständigkeit der Songs lassen oft zu wünschen übrig, die Solos sind nicht unbedingt immer das Originellste, der Gesang gut, doch irgendwie hat man auch das schon mal gehört. Aber wie gesagt: Er hält den Blues am Leben, daher Hut ab und weiter so. Vielleicht gelingt ihm mal der ganz große Wurf, diese Scheibe ist es noch nicht.
Maschinen-Blues! - Als Gitarrist der mittleren Generation beschäftige ich mich seit fast 30 Jahren mit Blues. Ich bin durch Kundenrezensionen hier im Amazon auf Joe Bonamassa aufmerksam geworden, den ich zugegebenerweise bis vor kurzem nicht kannte. Dann habe ich mir diese CD bestellt.Sein Gitarrenspiel ist zweifelsohne über jede Kritik erhaben. Seine Stimme auch. Alles perfekt.Mein Eindruck beim ersten Hören: Maschinen-Blues. Kalt. Zwar irgendwie Blues, aber ohne Blues-Feeling. Technisch perfekt, aber ohne die abgerotzten Ecken und Kanten, wie bei B.B.King, Muddy Waters, den Allman Brothers oder gar Eric Clapton.Beim dritten Hören kam er dann aber doch gut rüber. Schwer zu beurteilen. Perfekter Blues? Aber lebt Blues von Perfektion? Oder mehr vom Feeling? Letzteres fehlt meiner Meinung ein wenig. Beim richtigen Blues darf auch mal ein Saiten-Rutscher zu hören sein.Zugegebenerweise messe ich jeden sogenannten Blues-Gitarristen an dem Einstiegssolo von Eric Clapton bei Have You Ever Loved A Woman auf der Live CD 2001 One More Car, One More Rider.Da ist bis jetzt noch nix drangekommen. Punkt.Trotzdem nicht übel. Bluesrock halt. Aber kein Blues.
Joe Bonamassa ist zweifellos ein Name, - den man sich merken muß. Besonders diejenigen, die rockigen Blues mit perfekter Gitarrenarbeit mögen. Und singen kann der Mann, im Gegensatz zu vielen anderen Gitarristen, auch noch. Mit erst 29 Jahren wird sein Name schon in einem Atemzug mit Blues / Rock - Größen wie Jeff Beck, Buddy Guy, Freddie King etc. genannt. Noch bevor er ein Auto fahren, wählen oder Bier trinken durfte, konnte er so überzeugend und filigran spielen, das B.B. King auf ihn aufmerksam wurde ! Er spielte als Teenager mit ihm auf einer Bühne, ebenso wie mit John Lee Hooker ! Er hat wirklich den Blues im Blut. Man darf gespannt sein, wie er sich weiterentwickelt, hoffentlich nicht zum Mainstream wie z. B. Gary Moore.
Ein Mega Album - es ist schon erstaunlich, was Joe Bonamassa mit seinen jungen Jahren für eine perfekte Mischung aus Blues / Bluesrock und Soul zustande bringt. Hier kann jemand als echter Nachfolger von BuddyGuy und seiner Generation bezeichnet werden. Wer mal das Glückhatte, diesen Ausnahme-Musiker live zu erleben wird mir zustimmendas der Mann Gitarre spielt wie kaum ein anderer und unvergessene Konzerte abliefert. Auch seine anderen Alben sind absolut hörenswert. 5 Sterne sind genau richtig.